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Aktuelles aus Alt Rehse und Wustrow

 

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Lindenblütenfest 2010

Dank an alle Helfer und Sponsoren
Es war mal wieder ein großartiges Fest, welches die Einwohner von Alt Rehse auf die Beine
stellten. Unter der Leitung von Fritz Krüger, Ortsteilbeauftragter des Dorfes, engagierten
sich viele Helfer um das diesjährige Lindenblütenfest wieder zu dem Höhepunkt des Jahres
werden zu lassen.
In das „bunte Treiben rund um das Dorfgemeinschaftshaus“ war der Tollenserundlauf
eingebunden. Er trug seinen Teil am Besucherrekord. Einer der vielen Höhepunkte des
Lindenblütenfestes war auch in diesem Jahr die schon traditionelle Kaffeestube vor und
im Dorfgemeinschaftshaus. Besonders hier hatten die Helferinnen aber ein so was von
volles Programm, dass man mit dem Abwasch kaum noch nachkam. Das frisch gebackene
Brot ging weg wie die sprichwörtlichen heißen Semmeln, es wurde gebastelt, auf Scheiben
geschossen und auf dem Pony geritten. Am Nachmittag begeisterten vor allem der Penzliner
Frauenchor und die Kindershow der Tao-Schule. Bei Life-Musik wurde getanzt bis in die
Nacht.
Immer ein Publikumsmagnet ist am Sonntagvormittag der Frühschoppen mit der Penzliner
Blasmusik. Neu im Programm dieses Jahres war der bundesweite Tag des offenen Gartens.
An diesem Tag öffneten der Tollense-Lebenspark und das alte Pfarrhaus der Familie
Krug ihre Gärten und hießen die zahlreichen Besucher herzlich willkommen, auch die
Scheunengalerie Engelke öffnete ihre Tore.
Allen am Lindenblütenfest beteiligten Helfern und auch den Sponsoren sei auf diesem Wege
ein herzliches Dankeschön gesagt.
Bis zum Lindenblütenfest 2011 – wir freuen uns auf Sie!
Wolfgang Fuhrmann


Amtsfeuerwehrtag 2010 in Alt Rehse 

 

Bei herrlichem Wetter fand am 29. Mai 2010 im Gelände des Lebensparks der Amtsfeuerwehrtag in Alt Rehse statt. Mit Klärchen auf sicherer Seite gab es in diesem Jahr beste Bedingungen für den Ausscheid der 26 Mannschaften. Neben 13 Männerteams waren drei Frauenmannschaften, sechs Jugendvertretungen und vier Brandschutztruppen dabei. Es kämpften diesmal acht Mannschaften, mehr als im Jahre 2009, um Platz und Sieg unter anderem beim Löschangriff, Leinenzielwurf oder beim Knüpfen von Kreuzknoten und Palstich. Erstmals wurde beim Amtsfeuerwehrtag auch die Stafette der Jugendwehren ausgetragen – ein Beweis dafür, dass der dringend notwendige Nachwuchs sich ebenfalls schon in den „Startlöchern“ befindet. Zusammenfassend kann man sagen: die Stimmung war ausgezeichnet und alle Teams gingen mit Ergeiz und viel Eifer in den Wettkampf.

Auch diesmal zeigte der Amtsausscheid die Leistungsstärke der Wehren im Penzliner Land.

 

 


 

Heißes Treiben am Holzbackofen 

Alt Rehser starteten schwungvoll in den Mai  

Manchmal kann man alte Redewendungen ruhig umschreiben. Bisher hieß es immer: Das geht weg wie warme Semmeln. Nicht erst seit dem 1. Mai kann man in Alt Rehse (Müritzkreis) getrost sagen: Das geht weg wie frisches Brot!

Mit dem Start in den Wonnemonat kann man nicht früh genug anfangen, hatten sich viele Bewohner  gesagt.  Und sie gingen gleich in die Vollen. Das schmucke Dorfgemeinschaftshaus war diesmal Zentrum der Bewegung. Mit vereinten Kräften hatten die Kameradinnen und Kameraden der Feiwilligen Feuerwehr den geschmückten  Maibaum aufgestellt. Beifall gab es von den zahlreichen Gästen und Anwohnern, als die bunten Bänder im auffrischenden Wind flatterten.

So richtig gemütlich ging es dann hinter dem Haus weiter. Während im Holzbackofen noch das Feuer knisterte, warteten die ersten „Kunden“ bereits auf frische Ware. Geduld war eine gefragte Eigenschaft an diesem Tag. Schließlich musste der Ofen erst einmal auf Betriebstemperatur gebracht werden. Das Warten wurde schließlich für die meisten belohnt.

Lecker frisches Brot direkt aus der „Röhre“ oder eine frische Schmalzstulle, dazu ein kühles Bier oder eine Limo, so ließen es sich viele Besucher Wohl sein. Im Nu waren alle Brote verkauft.

Kaum anders erging es den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr. Auch die von ihnen „eigenhändig“ kreierte Erbsensuppe fand reißend Absatz. Gut wenn man einen gelernten Koch in seinen Reihen hat. Bei etwas Musik und Getränken ihrer Wahl ließen die Einwohner und Gäste den Frühschoppen am Ofen ausklingen.

Parallel dazu fand gegenüber im Tollense Lebenspark der zweite Kräutertag statt. In dem naturnahen Garten auf ornamental angelegten Beeten und auf dem etwa 65 Hektar großen Parkgelände wachsen über das Jahr rund 200 Kräuterarten und etwa 200 Gemüsesorten. Fachkundige Führungen durch den Garten haben bei vielen Besuchern den Horizont erweitert. Und so mancher war überrascht, wogegen aber auch wofür so alles Kräuter wachsen. Viele Pflanzen wechselten noch an diesem Tag ihren Besitzer.

Von selbst gefertigten Pestos über Brotaufstriche bis zu Töpferwaren und Schmuck bot der Frühlingsmarkt eine Palette ungewöhnlicher Produkte.

Der Klang afrikanischer Tommeln verlieh dem Tag seine eigene Exotik.

Einig waren sich fast alle an diesem schönen Maientag: Es wird nicht die letzte Veranstaltung dieser Art sein. „Kultur am Ofen“ wird eine neue Veranstaltungsreihe heißen.  

Fritz Krüger

 

 

 

 
 
   
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