•   Altrehse
    • • Home
    • • Gemeinde
    • • Alt Rehse
    • • Wustrow
    • • Wohnen
    • • Dorfgemeinschaftshaus
    • • Park
    • • Kinderdorf
    • • Sagenhaftes
    • • Galerie
    • • FFW
  •   Freizeit
    • • Vereine
    • • Kirche
  •   Service
    • • Aktuelles
    • • Servive
    • • Google
    • • Newsletter
  •   Tourismus
    • • Ferienwohnungen
  •   Region
    • • unsere Region
    • • Tollensesee
  •   Kontakt
    • • Kontakt
    • • Impressum
Oberfläche: 17 km²
Länge: 11 km
Breite: 2,5 km
max. Tiefe: 34 m
mittl. Tiefe: 20 m
Sommer
Sichtweite: 3-5 m
Winter
Sichtweite: 4-6 m
  Linienschiff der Neubrandenburer Stadtwerke  
Fahrgastschiff  Mudder Schulten

rund um den Tollensesee

Die mecklenburgische Landschaft ist geprägt von mehr als 1000 Seen. Einer der schönsten von ihnen ist der 17 Quadratkilometer große Tollensesee. Er befindet sich im Osten Mecklenburgs und ist das "grüne Herz" der am Nordufer gelegenen Stadt Neubrandenburg. Sein Name leitet sich von dem Slawischen "dolenzia" (das bedeutet Niederung) ab.
Das Tollensetal mit dem Tollensesee entstand in der letzten Eiszeit. Durch Gletscherwanderung und Schmelze wurden die Talform des Tollensetales geprägt und der Tollensesee sowie die Tollense gebildet. Nördlich des Tollensesees verlandete das Tal im Verlauf des Holozäns und wurde zum Niedermoor ("Tollensewiesen"). Größtenteils wird der See über- und unterirdisch vom Ostufer her gespeist.
Sein Fischreichtum zog seit vielen Jahrhunderten die Slawischen Stämme an, um sich an diesem See niederzulassen. Auch Ritter Herbort von Raven fand 1248 am Nordufer einen perfekten Standort für sein "Neues Brandenburg". Die Fischerei war neben dem Ackerbau eine Hauptnahrungsquelle der Neubrandenburger. Ein besonderer Leckerbissen war seit jeher der Aal, der vor allem im 13. Jahrhundert in der Fastenzeit ein bevorzugter "Ratsfisch" war.
 


Die Torpedoversuchsanstalt (TVA)

Geschichte:
In der Zeit nach der Machtergreifung Hitlers erlebte die Aufrüstung vor allem in Neubrandenburg eine gewaltige Zunahme. Es wurden die heutige Tollensekaserne, die Luftwaffenkaserne "Fliegerhorst Trollenhagen", einige Arbeits- und Konzentrationslager und nicht zuletzt die "Mechanischen Werkstätten Neubrandenburg" errichtet. Zur Stärkung der Deutschen U-Bootflotte begann man außerdem zahlreiche Torpedotests durchzuführen. Zu diesem Zweck wurde 1942 ein für damalige Zustände recht eindrucksvolles Bauwerk errichtet - die Torpedoversuchsanstalt (TVA). Der Bau begann mit der Errichtung einer künstlichen Insel in Spundbauweise. Darauf wurde dann die mehrstöckige Kommandozentrale für den Abschuss und die Überwachung der Torpedotests erbaut. Da Krieg herrschte, unterlag dieses Projekt strengster Geheimhaltung und die Insel war Sperrzone. Errichtet wurde der Bau größtenteils durch Kriegsgefangene, die total von der Außenwelt abgeschottet waren. Als Zielobjekt für die Torpedotests wurde die "Lumme", ein kleineres Schiff, genutzt. Selbstverständlich waren die Testtorpedos entschärft und mit einem rot-weißen Farbanstrich gekennzeichnet. Hauptsächlich wurden Torpedos vom Typ G7a und G7e getestet. Nach 1945 wurde das Bauwerk gesprengt und eine grüne Insel im nördlichen Teil des Tollensesees (“Die Trümmer”) ist übrig geblieben.

                  

 © 2008 | Design by www.telenord.de | powered by wimaxwelt.de